Roadtrip I

Der Roadtrip quer durch Europa ist zweifellos das Highlight in der Geschichte der Roadtripper!

 

Die Thurgauer Zeitung schrieb über diese unvergessliche Reise:

 

08/15-Ferien auf Mallorca kamen für die sieben Freunde aus dem Thurgau nicht in Frage. Ihre Reise sollte etwas Spezielles sein. Also packten sie ihre Taschen und die Videokamera in zwei alte VW-Busse und fuhren los.


Wenn einem das normale Roadmovie nicht mehr reicht, wenn man immerzu auf Spiel, Spass und Spannung aus ist, einem Kinderüberraschungsei gleich, wenn einem einfach so eine Städtereise zu langweilig vorkommt, weil man das auch mit der Grossmutter zusammen machen könnte, genau dann sollte man sich fragen, ob man vielleicht irgendwo einen Roadtripper aufgelesen hat. Sieben Jungs zwischen 18 und 21 gingen diesen Sommer in zwei alten VW-Bussen auf einen waghalsigen, zweiwöchigen Roadtrip durch Europa, verfuhren auf 4400 Kilometern durch sieben Länder 540 Liter Benzin und filmten sich dabei.

 

Ferien zum Abschluss

Der Weg war diesen Sommer das Ziel für Jannis Regenscheit (18, Alterswilen), Janic Geiser (20, Siegershausen), die Gebrüder Michi (21) und Christian Flückiger (20) aus Andwil, die beiden Weinfelder Marco Diem (20) und Michael Engeli (20) und den 20-jährigen Fabian Spengler aus Illighausen. Denn auf das Navigationsgerät war Verlass: kürzester Weg, jedoch keine Autobahn. Der Sommer 2010 stand für den einen oder anderen der sieben Patchwork-Freunde für das Ende eines Lebensabschnitts, vom Lehrabschluss bis zum Erlangen der Berufsmaturität. Eines Abends im vergangenen Jahr kam an einem Fest die Idee für gemeinsame Ferien auf. «Wir wollten aber nichts Normales machen, definitiv nicht nach Mallorca, um zu saufen», sagen die Jungs. Obwohl sie natürlich schon Lebemenschen seien. Und weil Christian früher schon Homemade-Snowboard-Videos auf hohem Niveau gedreht und geschnitten hat, lag es nahe, dass eine Videokamera Wegbegleiter der sieben Aufrechten auf ihrem Roadtrip war. Aus der riesigen Menge von 21 Gigabyte sind mittlerweile 80 Minuten Film entstanden. Eigentlich «nur» ein Ferienfilm, aber für die Jungs mit einem grossen emotionalen Wert verbunden. Zudem lässt der Trailer zum Film den hohen Spassfaktor erahnen. Sie würden sich nicht allzu ernst nehmen, und der Film mache sich ebenso über sie, die Roadtripper, lustig.

 

Und dann am Meer

Und wenn man hört, was die siebenköpfige Bande erlebt hat, reizt es einen auch grad, zu reisen und Spass zu haben. Von Weinfelden über München, Prag und Berlin nach Amsterdam, Den Haag, Brüssel, Luxembourg und wieder nach Hause. Wenn sie von der Nacht-und-Nebel-Aktion mit der Ortstafel «Katzenhirn» nahe München erzählen, vom WM-Finale, das sie in München erlebten und das die Falschen gewonnen hätten, von der fehlenden Innenstadt-Plakette in Berlin, vom Nationalfeiertag in Brüssel mit den riesigen Menschenmengen, mittendrin zwei 20 Jahre alte Schweizer VW-Büssli, von den Notentafeln und «Überfällen» in Tierkostümen in Amsterdam, von den Wasser-Pumpguns im Dauereinsatz und dem Moment, als sie das Meer erreichten. «Wir hatten eine geile Zeit zusammen», sagen sie. Und wenn Jannis dann 21 Jahre alt ist und die finanziellen Mittel beisammen sind, steht ein nächster Roadtrip an, nämlich in die USA. (ThurgauerZeitung)

Der Trailer zum Ferienfilm der etwas anderen Art.

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