Roadtripper im Alpstein

Dieser Artikel ist folgender Weisheit gewidmet:

“Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind” – Alexander Graham Bell

 

Die ganze Roadtrippergemeinschaft versammelte sich zwischen 09.00 und 09.30 in Andwil. Dabei konnten es sich alle Trippers einrichten, am Abenteuer Wandern teilzunehmen. Als Grund und Entstehungsgedanke galt das Einlaufen der Militärstiefel. Um diese Aktion jedoch noch roadtrippergerecht zu gestalten, gehörten Alpenshirt, Wollsocken, Original Chrumi Juniore sowie Rucksäcke und Wanderstöcke mit Jahrgang 1980 und älter zum Pflichtoutfit.


Die Gratwanderung

 

Nach 50 Minuten Autofahrt landeten wir (alle 9 Teilnehmer) im Appenzellischen Brülisau. Von dort benutzten wir die Seilbahn auf den Hohen Kasten. Bereits zu diesem Zeitpunkt gehörten unsere Outfits zur Attraktion des Sonntags. Leider setzte sich eine lästige Wolke über dem Grat fest, was uns zwang, ca. 2 Stunden bei nicht optimalem Wetter zu wandern. Schliesslich erreichten wir das Gasthaus in Stauberen bei einigen Sonnenstrahlen.

 

Die Abkürzung

 

Bereits zu diesem Zeitpunkt waren wir uns einig, die Route zu kürzen. Wir beschlossen in 9 köpfiger Einstimmigkeit direkt zum Sämtisersee abzusteigen, um dort unser wohlverdientes Mittagessen einzunehmen. Bereits dieser Abschnitt wurde nicht wie gewöhnlich auf dem Wanderweg zurückgelegt, sondern führte durch ein trockenes Flussbett, welches uns geführt vom Urinstinkt zum See brachte. Dabei wurden Tipps und Tricks aus Man vs. Wild mit Bear Grylls angewendet.

 

Mittagspause um 15:00

 

Direkt am Sämtisersee, abgelegen von Wanderrouten und Spaziergängern, entfachten wir das Feuer um zu grillen. Dank Überlebenserfahrung brachten wir eine gute Glut zustande, welche unser Fleisch bruzeln liessen und uns ebenfalls mit Wärme gegen den aufgekommenden kühlen Wind versorgte.

Die Abenteuerlust schlägt zu


Der Weg zurück zum Ausgangspunkt Brülisau dauerte gemäss Wanderplan 2 Stunden und wird auf einem Feldweg zurückgelegt. Uns passte jedoch nicht, dass dieser Feldweg aus Gebirgsgründen eine grosse Schleife zog. Somit stach die Abenteuerlust zu. Der direkte Weg war das Ziel. Dabei wurden Gefälle bis zu 32%, nasser Boden, glatte Steinplatten, und herumliegende Äste zu unseren stärksten Gegnern. Im Ziel konnte jedoch eine einwandfrei ausgeführte Mission ohne jegliche Verluste gefeiert werden.


Bei der Wanderung ist zu Vermerken, dass J.G.* zwar teilgenommen hat, jedoch keinen Meter selber gelaufen ist!


*Name darf aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0